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Veranstaltungen Aktuelle Veranstaltungen Internationaler Workshop: Social and Human Rights Budgeting
In vielen Ländern des Südens sind in den letzten Jahren zivilgesellschaftliche Initiativen entstanden, die die Staatshaushalte unter Menschenrechts- und Gendergesichtspunkten unter die Lupe nehmen.
Sie setzen sich unter den Schlagworten “Human Rights Budgeting” oder “Gender Responsive Budgeting” dafür ein, dass mit der staatlichen Steuer- und Ausgabenpolitik die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte ebenso wie die Rechte von Frauen und Kindern gefördert und nicht verletzt werden.
Einladung,Programm und Anmeldung (englisch – pdf – 139 KB) Nach Doha: Was hat die zweite UN-Konferenz über Entwicklungsfinanzierung gebracht?
Die Vereinten Nationen veranstalten vom 29. November bis 2. Dezember
2008 in Doha, der Hauptstadt des arabischen Emirats Katar, die
Nachfolgekonferenz zur ersten Internationalen Konferenz über
Entwicklungsfinanzierung. Sie hatte 2002 im mexikanischen Monterrey
stattgefunden. Auf der Tagesordnung steht ein breites Themenspektrum,
das von der Mobilisierung heimischer Ressourcen und öffentlicher
Entwicklungshilfe über die Themen Privatinvestitionen, Handel und
Verschuldung bis hin zu den sogenannten systemischen Fragen im Hinblick
auf das internationale Handels- und Finanzsystem reicht.
Einladung,Programm und Anmeldeforumular(pdf – 276 KB) Workshop: Sonderwirtschaftszonen – Entwicklungsmotoren oder rechtsfreie Räume der Globalisierung?
Um ausländisches Investitionskapital ins Land zu locken, haben Regierungen überall auf der Welt Sonderwirtschaftszonen (“export processing zones”, EPZs) eingerichtet. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) schätzt ihre Zahl mittlerweile auf über 3500 in 130 Ländern. Allein in China arbeiten etwa 40 Millionen Menschen in solchen Zonen. In ihnen werden transnationalen Unternehmen, die für den Export produzieren, vielfältige Vergünstigungen gewährt. Einladung und Programm (pdf – 88 KB) Medienworkshop: Vor der zweiten Weltkonferenz über Entwicklungsfinanzierung – Positionen – Konfliktlinien – Erwartungen
Im Schatten der globalen Finanzkrise veranstalten die Vereinten Nationen vom 29. November bis 2. Dezember 2008 in Doha, der Hauptstadt des arabischen Emirats Katar, die zweite Internationale Konferenz über Entwicklungsfinanzierung. Zu ihr werden weit über tausend VertreterInnen von Regierungen, internationalen Organisationen und Zivilgesellschaft erwartet. Einladung und Programm (pdf – 293 KB) Frühere Veranstaltungen
Internationale Tagung: Geld ist nicht alles, aber ... - Zivilgesellschaftliche Perspektiven zur Finanzierung der Internationalen Entwicklungsziele
In Doha, der Hauptstadt des arabischen Emirats Katar, veranstalten die Vereinten Nationen Ende 2008 die zweite Weltkonferenz über Entwicklungsfinanzierung (Financing for Development, FfD). Auf ihr soll überprüft werden, ob die Regierungen ihre Zusagen der ersten FfD-Konferenz von Monterrey 2002 und der internationalen Gipfel der folgenden Jahre (Weltgipfel 2005, G8-Gipfel von Gleneagles u.a.) eingelöst haben. Außerdem wollen die Regierungen darüber beraten, welche neuen Finanzierungsinitiativen nötig sind, um die international vereinbarten Entwicklungsziele, insbesondere die Millenniumsentwicklungsziele (MDGs), zu verwirklichen.
Workshop: Steuergerechtigkeit und Unternehmensverantwortung
Die Debatte über die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen (corporate social responsibility, CSR) konzentriert sich bisher auf die grundlegenden Umwelt- und Sozialstandards, die Menschenrechte und die Korruptionsvermeidung. Fragen der Unternehmensbesteuerung spielen bisher fast keine Rolle.
Fachgespräch zur MDG-Halbzeit:
Von den MDGs zur „Matrix of Development Goals“? Vom 3. bis 5. Juli 2007 veranstalten die Vereinten Nationen im Rahmen ihres Wirtschafts und
Sozialrates (ECOSOC) erstmals ein Development Cooperation Forum sowie einen Annual
Ministerial Review (AMR). Zweck dieses Ministertreffens ist es, die Umsetzung der
international vereinbarten Entwicklungsziele, einschließlich der MDGs, zu bilanzieren. Auf
Grundlage dieser Bestandsaufnahme sollen die Minister konkrete Schritte zur verbesserten
und beschleunigten Umsetzung dieser Ziele formulieren.
Einladung (pdf – 0,2 MB) Fachtagung: Die
öffentliche Armut der Entwicklungsländer. Was die
Regierungen des Südens daran hindert,
Armutsbekämpfung aus eigener Kraft zu finanzieren –
und was dagegen getan werden kann. Wir untersuchten mit unserer Tagung, wie die Länder des Südens mehr öffentliche Mittel für Armutsbekämpfung und Entwicklung mobilisieren können – und was sie bisher daran hindert. Dabei ging es unter anderem um schwache Steuersysteme, um Kapitalflucht, Steuervermeidung und die Rücktransfers der Profite transnationaler Unternehmen. Schließlich diskutierten wir darüber, welchen Beitrag die Entwicklungspolitik beim Aufbau funktionsfähiger Finanzsysteme und der Bekämpfung von Steuerflucht im Süden spielen kann. Fachworkshop: Global
Public-Private Partnerships – Privatisierung des
Multilateralismus? Fachworkshop:
Für eine Handvoll Dollars? Die MDGs und die Armutsindikatoren von
Weltbank und UN – Defizite und Alternativen Als erstes Millenniumsentwicklungsziel (MDG) haben
die Regierungen vereinbart, den Anteil der Menschen, die in
„extremer Armut” leben, bis zum Jahr 2015 zu halbieren.
Aber worüber reden wir eigentlich, wenn wir über
„Armut” reden? Wie zählt man Arme? Ist die
vielzitierte Einkommensgrenze von einem US-Dollar pro Tag ein
sinnvolles Maß für die „extreme” Armut? Welche
Schwächen haben die von der Weltbank entwickelten Indikatoren? Und
wie können alternative Armutsindikatoren aussehen? Einladung und Programm (pdf) Von der Koordinierung zur Kohärenz. Über Jahrzehnte hinweg wurden die
entwicklungspolitischen Aktivitäten der UN beträchtlich
ausgeweitet; sie machen längst einen zentralen Teil der Arbeit der
Weltorganisation aus. Die Kehrseite dieser insgesamt bemerkenswert
erfolgreichen Entwicklung war eine gewisse „Fragmentierung des
Systems der Vereinten Nationen”. Um diese zu überwinden, hat
Generalsekretär Kofi Annan in seiner Amtszeit große
Anstrengungen unternommen. Dass gleichwohl noch Reformbedarf besteht,
belegt der Bericht eines prominent besetzten
Sachverständigengremiums für die Kohärenz des UN-Systems. Tagungsprogramm (pdf) Strategieworkshop:
Vor dem Gipfeljahr 2007: Wie weiter mit den MDGs? Im Jahr 2005 kam es in Deutschland und in vielen anderen Ländern der Welt zu einer breiten öffentlichen Mobilisierung für die MDGs. Aber gelang es dadurch, die Probleme von weltweiter Armut und wachsender sozialer Ungerechtigkeit im Bewusstsein der Bevölkerung nachhaltig zu verankern? Oder handelte es sich eher um ein „Strohfeuer”? Wie können die Mobilisierungspotentiale der MDGs genutzt und zugleich ihre Defizite überwunden werden? Und welche Rolle können die MDGs bei den strategischen Vorbereitungen der Zivilgesellschaft auf die EU- und G8-Präsidentschaft Deutschlands und die damit verbundenen Gipfeltreffen im Jahr 2007 spielen? Diese Fragen erörterten wir bei einem Strategieworkshop gemeinsam mit VertreterInnen von NRO und entwicklungspolitischen Aktionsgruppen. Corporate
Accountability: Zwischenbilanz und Zukunftsperspektiven Die gesellschaftliche Verantwortung der Wirtschaft
und die Rechte und Pflichten Transnationaler Konzerne waren in den
vergangenen Jahren Thema unzähliger Konferenzen, Studien,
politischer Initiativen und internationaler Kampagnen. Die Dynamik der
letzten Jahre ist inzwischen verebbt. Versuche, verbindliche Regeln
für Transnationale Konzerne zu etablieren, haben
Rückschläge erlitten. Regierungen und internationale
Organisationen konzentrieren sich stattdessen eher darauf, den
positiven Beitrag der Wirtschaft bei der Lösung globaler Probleme
zu betonen, egal ob es um die Lösung gewalttätiger Konflikte
oder die Verwirklichung der Millenniumsentwicklungsziele geht. Einladung und Programm Fach- und
Medientagung: Vor dem UN Reformgipfel Diese Tagung wurde von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen und der Stiftung Entwicklung und Frieden in Kooperation mit dem Global Policy Forum Europe veranstaltet. RednerInnen von Bundesregierung, Wissenschaft und NGOs diskutierten Vorschläge zur Reform der Vereinten Nationen in den Bereichen Entwicklung, Sicherheit und Menschenrechte. Towards a Global
Package Deal? Dieser internationale Workshop wurde in Kooperation mit der Friedrich Ebert Stiftung veranstaltet. Im Mittelpunkt standen die Vorbereitungen auf den Millennium+5-Gipfel der Vereinten Nationen. Programm (englisch) Die
Internationale Finanzfazilität (IFF) – Fachgespräch in Kooperation mit VENRO (Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen). Toward a More
Secure World? Diskussionsveranstaltung in Kooperation mit der
Friedrich Ebert Stiftung und dem Institut für Entwicklung und
Frieden (INEF). Strengthening
Coalitions for
Social Justice in Europe. Internationale Tagung in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk, terre des hommes, Eurostep und Social Watch. Programm (englisch)
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